
Die Konditorei-Bäckerei Holz feierte dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen.
Die Firma selbst wurde durch Gotthold und Paula Holz im Februar 1949 in Schwieberdingen (Kreis Ludwigsburg) gegründet. Schon damals wurde die Bäckerei durch ihre Qualität bekannt. Außerdem wurden schon in dieser Zeit Zuckerhasen und Schokoladenfiguren hergestellt.
Im Jahre 1959 erfolgte der Umzug nach Baiersbronn/Schönmünzach. Dabei fiel der Anfang dort nicht gerade leicht: der Fremdenverkehr war noch nicht so bedeutend wie heute und daher konnten nur kleine Schritte nach vorn gemacht werden.
1966 begann Eberhard Holz seine Lehre als Konditor und Bäcker in der Konditorei und Bäckerei Hermann Stumpp in Stuttgart. Der Abschluß 1971 wurde gekrönt vom ersten Platz in Bundeswettbewerb der Handwerksjugend und vom zweiten Platz im europäischen Wettbewerb 1972 in Luzern. An die Lehre schloß sich bis 1975 die Gesellenzeit in der Großherzoglichen Luxemburgischen Hofbäckerei in Mittenwald an. Im selben Jahr legte Eberhard Holz auch beide Meistertitel (Bäcker und Konditor) ab.
1977 stieg er ins elterliche Geschäft ein. Zwei Jahre später heiratete er seine Frau Michaela. Die beiden Söhne von Eberhard und Michaela Holz, Thomas und Philipp helfen jetzt schon fleißig im Geschäft mit.
 1979 und 1983 wurde der Betrieb in Schönmünzach umgebaut und 1984 eröffnete man das Café Hofbäck in Baiersbronn. Später folgten der Backshop Neukauf in Baiersbronn, die Filiale Bock im Oberdorf und die Bäckerei Frey in Klosterreichenbach. 1998 wurde schließlich die "Erste Schwarzwald Schokomanufaktur" in Baiersbronn eröffnet. Heute hat der Betrieb über 30 Mitarbeiter, die neben den Backerzeugnissen auch Pralinen und Schokohohlfiguren herstellen.
Eines ist aber bis in die heutige Zeit geblieben: Alles wird handwerklich hergestellt und es werden ausschließlich Naturprodukte verwendet. Auch aufgrund dessen erhielt der Betrieb mehrmals nationale und internationale Auszeichnungen.
Auch bei der politischen Wende 1989/90 war die Bäckerei-Konditorei Holz aktiv dabei. Eberhard Holz und Mitarbeiter bauten damals ehrenamtlich die Fachverbände und Innungen auf.
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